Nicky Fees kleiner Blog

- Freizeit -

Für die nächsten zwei Wochen habe ich bereits die Videos für Youtube fertiggemacht. Erst kommt das Weihnachtsvideo, dann die Buchvorstellung von "Herr der Fliegen" von William Golding. Irgendwo dazwischen wird die nächste Snackbox ankommen, die gestern verschickt wurde. Ist im Moment eher ungünstig, weil ich, wie gesagt, erstmal das Weihnachtsvideo hochladen wollte, was ich dann auch machen werde. Ich will das Snackbox-video dann aber auch nicht nach hinten verlegen. Also wird es zwischengeschoben - in den kommenden Monaten ist das Snackbox-Video aber als Buchvorstellungs-Ersatz gedacht, damit ich mehr Zeit habe, auch mal privat ein Buch zu lesen, ohne dass meine Rezis darunter leiden müssen. Ich steh drauf, regelmäßig einmal pro Woche ein Video reinzustellen.

 

Auf jeden Fall bedeutet mein kleiner Videovorrat, dass ich jetzt tatsächlich mal wieder was privat lesen kann. Ein Buch hab ich schon fertig: "Ich habe den Todesengel überlebt" von Eva Mozes Kor, einem Buch über einen der Zwillinge, an denen Mengele seine Experimente durchgeführt hatte. Da es sich dabei um eine Biografie handelte, möchte ich sie nicht bei Youtube vorstellen (Ich finde das ungünstig). Der Schreibstil hat mich direkt am Anfang gefangen genommen und ich habe es innerhalb von zwei Tagen fertiggelesen. Aus jedem Kriegsbuch nehme ich mindestens eine Information mit, die ich vorher noch nicht wusste. Bei diesem war es die Vermutung, dass das Brot im KZ mit Beruhigungsmitteln versetzt war. Evas Geschichte hat mich sehr berührt und ich kann sie euch nur ans Herz legen, wenn ihr Interesse am zweiten Weltkrieg habt.

 

Gestern habe ich, weil ich einmal so im Thema drin war, "Die Bücherdiebin" angefangen zu lesen. Dieses Buch möchte ich nicht vorstellen, weil es zu "mainstream" ist. Jeder hat es vorgestellt, als es veröffentlicht wurde. Aber für mich als Geschichtsinteressierte durfte es auf dem Wunschzettel natürlich nicht fehlen. Bisher finde ich es ganz nett, aber nicht besonders spannend. Die Idee, das Buch aus Sicht des Todes zu schreiben, hat mich auf den ersten Seiten fasziniert ... mittlerweile aber nicht mehr. Es nervt mich eher, was ich sehr schade finde. Ich versuche dieses Gefühl aber, so gut es mir gelingt, zu ignorieren. Was mir auch nicht besonders gefällt, sind die Unterbrechungen im Text für diverse Anmerkungen des Todes bezüglich der Menschen in Liesels Leben usw. Es stört meinen Lesefluss total, auch wenn die Idee an sich gut ist. So leid es mir tut, muss ich sagen, dass ich finde, es zieht die Geschichte ins Lächerliche. Aber die Hoffnung ist noch da, dass sich mein Gefühl in Luft auflöst und Liesels Geschichte mir mehr gefällt als jetzt. Abbrechen werde ich es nicht.

 

Ich wünsch euch was!

 

Nicky

17.12.17 22:00

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